Ich bin nicht süchtig. Ich könnte jederzeit aufhören.
Lass mich nur kurz dieses Kapitel zu Ende lesen.|Kinderliteratour| Das Neinhorn – Marc-Uwe Kling/ Astrid Henn
|Rezension| Durch die Nacht – Stig Sæterbakken
Eine erschütternde, intensive und verstörende Sezierung eines Trauerprozesses
„Ich selbst sagte nicht viel, meist redete sie. Als sei an diesem Abend sie an der Reihe, ein genaueres Bild von sich zu zeichnen. Während wir so durch die Gegend liefen, hatte ich nicht die leiseste Vorstellung von der Zeit, die fallenden Schneeflocken ließen das Ganze wie einen alten, abgenutzten Film wirken, und ich war in Gedanken ganz bei ihr, dadurch, dass ich nicht ein Mal an mich dachte, war ich voll und ganz ich selbst.“ (S.35)
|Rezension| Drei Wünsche – Laura Karasek
Was Frauen (nicht) wollen…
„Warum kann man von Menschen, die einem am nächsten stehen, Komplimente schwerer annehmen? Warum sucht man die Bestätigung von anderen? Warum möchte man neue Aufmerksamkeit und neue Menschen für sich gewinnen? Tim hat Rebecca ja schon gewonnen. Man kann sich nicht fünf Mal über dasselbe Rubbellos auf dem Jahrmarkt freuen. Riesenstofftierpony bleibt Riesenstofftierpony. Man kann das Geschenk auch nicht wieder einpacken und erneut auspacken. Das Kompliment ist eine bloße Wiederholung.“ (S.103)
|Kinderliteratour| Die kleine Eule fliegt zu den Sternen – Susanne Weber/ Tanja Jacobs
|Rezension| Fake – Frank Rudkoffsky
Über Fakes im Internet und Realitäten des Elternseins
„’Danke, ich brauche nichts.” sagte ich und log. Und ob ich etwas brauchte. Einen Gin Tonic und eine Zigarette zum Beispiel, einen Halbmarathon und eine Auszeit. Einen guten Fick oder wenigstens Lust auf einen. Schlaf. Ein Around-the-world-Ticket, das ich auf halbem Weg verfallen lassen würde. Ein bisschen von dem großen Glück, zu dem mir alle andauernd gratulierten. Ein zufriedenes Baby. Das Gefühl, nicht zu versagen.“ (S.12)
|Rezension| Der größte Spaß, den wir je hatten – Claire Lombardo
Eigentlich mag ich ja keine dicken Wälzer…
„Die Ehe, hatte sie gelernt, war ein merkwürdig vergnügliches Machtspiel, ein behutsamer Balanceakt zwischen zwei Egos im Wettstreit und Stimmungen, die nicht miteinander harmonieren. Es war ein gegenseitiges Geben und Nehmen im Dienste der Beziehung. Sie trat in den Hintergrund und ließ seinen Stern damit umso heller strahlen. Sie durfte Selbstvertrauen und Freude nur zeigen, um Verzagtheit und Pessimismus auf seiner Seite auszugleichen. Und wenn ihm alles über den Kopf wuchs, hatte sie Pause, was Sorgen anging.“ (S.249)
|Kinderliteratour| Freunde für immer – Premzyslaw Wechterowicz/Emilia Dziubak
Ein wertvolles Buch über Freundschaft, die Grenzen überwindet
Seiten: 32













