Ich bin nicht süchtig. Ich könnte jederzeit aufhören.
Lass mich nur kurz dieses Kapitel zu Ende lesen.|Rezension| Ein Sommer wie dieser – Annette Hohberg
Ein Sommerroman zum Wegträumen
„Und sie spürt bereits jetzt, dass er ihr gibt, wonach sie so lange vergeblich gesucht hat. Streichelzuwendungen, die nicht nur ihre Haut, sondern auch ihre Seele erreichen. Sie spürt auch, dass etwas in ihr Fahrt aufnimmt, dass ihre Gefühle einen Gang höher schalten. Für das hier fehlt mir das Bremspedal, denkt sie, und seltsamerweise kommt dieser Gedanke wunderbar unbeschwert daher. Und während sie ihre Arme um ihn schlingt, ist sie nur noch glücklich.“
|Rezension| Die Ehefrau – Meg Wolitzer
Viel mehr als ein Eheroman
„Aber ich war schon immer die Art Leserin gewesen, die ihre Bücher mit Anmerkungen versah und sie wahllos verlieh; ich wusste, dass ich sie niemals wiedersehen würde, wollte aber, dass meine Freunde sie lasen und ebenso hingerissen waren wie ich.“ (S.41)
|Rezension| Writers and Lovers– Lily King
Aller guten Dinge sind drei – oder?
„Wir gehen so eng nebeneinander, dass wir uns streifen. Eine andere Frau würde einfach seine Hand nehmen und sagen: Küsst du mich jetzt irgendwann mal? Aber diese andere Frau bin ich nicht. Mich überrascht es immer, wenn jemand mich küssen will, selbst dann, wenn dieser Jemand um Mitternacht mit Wein und einer Decke anrückt. Die Menschen ändern ihre Meinung. Zwischen Idee und Wirklichkeit fällt der Schatten.“ (S.172)
|Kinderliteratour| Weißt du wo die Tiere wohnen – Peter Wohlleben
|Rezension| Die Schönheit der Begegnung – Frank Berzbach
Eine Liebeserklärung an das Kennenlernen
„Die Liebe beginnt nicht immer auf den ersten Blick, kein Blitz schlug ein. Vielleicht war das generell ein Märchen, dieses plötzliche Überwältigtsein. Bei uns war es ganz anders: Ein ruhiger Wind hob an. Und fing an, einen zu wärmen. Es fehlte etwas, wenn es diese kurzen Begegnungen, diese wenigen Worte und Blicke nicht gab.“ (S.52)
|Kinderliteratour| So klingt die Welt – Kate McLelland
Das etwas andere Soundbuch
Seiten: 16
|Rezension| Allegro Pastell – Leif Randt
Dieses Buch macht mich aggressiv!
„Ich habe in den letzten zwei Jahren mehr darüber nachgedacht, wie es sein würde, dreißig zu werden, als jetzt. Es fühlt sich zu Ende gedacht an. Die Antwort ist die gleiche wie vor jedem anderen Geburtstag. Es wird darum gehen, das neue Alter zu ästhetisieren. Und mit dreißig geht es vielleicht sogar darum, eine ganze Dekade zu ästhetisieren. Das ist durchaus attraktiv. Stell dir vor, vor dir liegen deine Dreißiger und du weißt, dass du keine Kinder willst. What a playground!“ (S.62f.)
Anmerkung: Normalerweise zitiere ich hier besonders schöne Textstellen eines Buches. In diesem Fall ist es eine Textstelle, die sehr trefflich zeigt, warum “Allegro Pastell” und ich keine Freunde geworden sind.












