Ich bin nicht süchtig. Ich könnte jederzeit aufhören.
Lass mich nur kurz dieses Kapitel zu Ende lesen.|Rezension| Ghost Stories – Siri Hustvedt
Ein wundervolles Denkmal aus Worten
„Trauer ist nicht konstant. Ich kann mich tagelang gegen den Sturm abschotten, und dann kommt ein scharfer Wind und haut mich um.“ (S.29)
“Wir – Paul und ich mit ihm – machen weiter mit dem Weitermachen.” (S.78)
|Rezension| Alle glücklich – Kira Mohn
Das lauteste Drama ist das Ungesagte
„Sie wünschte, sie wären eine Familie, die abends gerne gemeinsam am Tisch saß. Vier Menschen, die sich unterhielten, lachten und Probleme aus der Welt schafften.“ (S.50)
|Rezension| Pina fällt aus – Vera Zischke
Ein stilles Highlight, das mich komplett abgeholt hat!
„Erwachsen sein, das bedeutet doch nicht, dass einem niemand mehr etwas sagt. Erwachsen sein heißt zu tun, was man sich vorgenommen hat, und niemand anderem die Schuld zu geben, wenn es schiefgeht“ (S.147)
|Rezension| Laute Nächte – Anne Freytag
Leise Töne in “Laute Nächte”
„Und du sagst, du willst weitermachen, aber du machst alles, nur nicht weiter. Du gehst zu keinem Geburtstag, egal wie oft du eingeladen wirst, du ignorierst die Anrufe deiner Freunde, weil du weißt, dass sie einmal mehr versuchen werden, dich aufzuheitern. Freunde, die Ratschläge haben, aber keine Ahnung. Also habe ich mich von meinem Bruder verleugnen lassen, wenn sie kamen, um nach mir zu sehen. Weil sie nicht nach mir sahen, sondern nach dem Typen, der ich mal war.“ (S.18)
|Rezension| You an me. Die zweite erste Liebe – Josie Lloyd/ Emlyn Rees
Über die Liebe nach dem Happy End
„Glück ist, wenn man lernt, das zu lieben, was man hat.“ (S.88)
|Rezension| Heimliche Zeilen – Clare Chambers
Die eine Entscheidung, die alles verändert
„Ich liebe Kirchen, im Gegensatz zur Kirche als Institution, die ich definitiv meide.“ (S.37)
|Rezension| Grüne Welle – Esther Schüttpelz
Interessant gedacht, schwer zu greifen.
„Es war ein Weinen, das auf den ersten Blick ausgesehen haben mochte wie ein Weinen, dem viele sich steigernde Gedanken vorausgegangen waren, doch wer sich mit Weinen ein wenig auskannte, musste erkennen, dass es gerade das nicht war, sondern ein Weinen, das dazu diente, das Unterbewusstsein aufzubrechen, den Weinenden zur Ehrlichkeit gegenüber sich selbst zu nötigen, und dazu konnte es kaum heftig genug sein.“ (S.73)











