Ich bin nicht süchtig. Ich könnte jederzeit aufhören.
Lass mich nur kurz dieses Kapitel zu Ende lesen.|Rezension| Grüne Welle – Esther Schüttpelz
Interessant gedacht, schwer zu greifen.
„Es war ein Weinen, das auf den ersten Blick ausgesehen haben mochte wie ein Weinen, dem viele sich steigernde Gedanken vorausgegangen waren, doch wer sich mit Weinen ein wenig auskannte, musste erkennen, dass es gerade das nicht war, sondern ein Weinen, das dazu diente, das Unterbewusstsein aufzubrechen, den Weinenden zur Ehrlichkeit gegenüber sich selbst zu nötigen, und dazu konnte es kaum heftig genug sein.“ (S.73)
|Rezension| Die Namen – Florence Knapp
Am Anfang steht ein Name…
„Sie verbringt ihr Leben damit, ja kein Streichholz an Gordons Wut zu halten, und verteilt dennoch überall Benzin, tropft es auf Schuhe, die sie zu putzen vergessen hat, übergießt damit das eine Hemd, das nicht rechtzeitig gewaschen wurde. Sie hetzt von einem Brandherd zum nächsten, versucht die Funken rechtzeitig zu ersticken, doch hinter ihr, außer Sichtweite, schwelt immer etwas, woran sie nicht gedacht hat.“ (S.28)
|Rezension| Hazel sagt Nein – Jessica Berger Gross
Über Grenzen, Mut und die Wellen eines einzigen Wortes
„Weil sie halbwegs bei Verstand war, wusste sie, wie viel beschissene Scheiße in Amerika passierte .“ (S.327)
|Rezension| Zurück zu ihr – Kai Wiesinger
Viel Roadtrip, wenig Gefühl
„Der Vater baute eine Brücke in seine pragmatische Welt, und tatsächlich war Jan erstmals bereit, dieser Einladung zu folgen.“ (S.210)
|Rezension| Die Riesinnen – Hannah Häffner
Einer der besten Romane, die ich je gelesen habe!
„Wer auch immer versucht, erwachsen zu werden und dabei nicht auf unlösbare Widersprüche zu stoßen, wird scheitern. Das Erwachsenwerden, das, wenn man ehrlich ist, vor dem Tod kein Ende findet, ist für unlösbare Widersprüche gemacht.“ (S.357)
|Rezension| Haralds Mama – Johanna Frid
Nicht vom Cover abschrecken lassen!
„Ich fühlte irgendetwas. Ich wollte nicht wirklich wissen, was es war, weil ich Angst hatte, es könnte Hoffnung sein.“ (S.230)
|Rezension| Niemands Töchter – Judith Hoersch
Über die leisen Wunden der Kindheit
„Zeit heilt nicht alle Wunden. Dieser Spruch kann nur von jemandem kommen, der seine Lieblingsmenschen noch hat. Über mir ist damals ein Schatten aufgetaucht, eine fette schwarze Wolke, die nie ganz verschwunden ist.“ (S.325)











