Ich bin nicht süchtig. Ich könnte jederzeit aufhören.
Lass mich nur kurz dieses Kapitel zu Ende lesen.|Rezension| Weißer Sommer – Eva Pramschüfer
Zwischen Nähe und Distanz…
„Was, wenn sie sich trennten? Was, wenn man nur eine Person im Leben so lieben kann? Vielleicht ist sie leer, jetzt, da sie alles für ihn gegeben hat, und jeder, der nach ihm kommt, würde in einen leeren Tank starren. Sie fragt sich, ob das Liebe ist oder nur Angst.“ (S.17)
|Rezension| Ich, die ich Männer nicht kannte – Jacqueline Harpman
Ein Roman, der mehr fragt als erklärt
„Die Vergeblichkeit aller Mühen ließ unseren Geist nach und nach verkümmern.“ (S.91)
|Rezension| Paradise Beach – Dara Brexendorf
Zwei schmerzhafte Sommer
„Sie fragt sich, ob es nach einem so großen zeitlichen Abstand noch immer funktioniert. Erinnerungen anhand von Fotos so zu kuratieren, dass nur bestimmte Bilder von einer Lebensphase hängenbleiben. Oder ob der Blick mit der Zeit ehrlicher wird, ob die Erinnerungen von der Gegenwart neu geformt werden. Ob sich mit Abstand gerade der Raum aufdrängt, den die Fotos nicht erzählen sollen.“ (S.46)
|Rezension| Ein weites Leben – M.L. Stedman
Eine Geschichte über alles, was das Leben ausmacht…
„Wenn du genauer darüber nachdenkst, ist das Leben doch für jeden ein Gefängnis. Ein Knast aus Lebenszeit, sozusagen. Ich denke mal, der Trick besteht darin, dich in deinem Knast wohlzufühlen, wie auch immer der aussieht. Innen drin deine Freiheit zu finden.“ (S.327)
|Rezension| Ghost Stories – Siri Hustvedt
Ein wundervolles Denkmal aus Worten
„Trauer ist nicht konstant. Ich kann mich tagelang gegen den Sturm abschotten, und dann kommt ein scharfer Wind und haut mich um.“ (S.29)
“Wir – Paul und ich mit ihm – machen weiter mit dem Weitermachen.” (S.78)
|Rezension| Alle glücklich – Kira Mohn
Das lauteste Drama ist das Ungesagte
„Sie wünschte, sie wären eine Familie, die abends gerne gemeinsam am Tisch saß. Vier Menschen, die sich unterhielten, lachten und Probleme aus der Welt schafften.“ (S.50)
|Rezension| Pina fällt aus – Vera Zischke
Ein stilles Highlight, das mich komplett abgeholt hat!
„Erwachsen sein, das bedeutet doch nicht, dass einem niemand mehr etwas sagt. Erwachsen sein heißt zu tun, was man sich vorgenommen hat, und niemand anderem die Schuld zu geben, wenn es schiefgeht“ (S.147)











