Ich bin nicht süchtig. Ich könnte jederzeit aufhören.
Lass mich nur kurz dieses Kapitel zu Ende lesen.|Rezension| Drei Tage im Juni – Anne Tyler
Kurzweilig, witzig und lebensklug
„Wut ist ein viel angenehmeres Gefühl als Traurigkeit. Reiner irgendwie, und konkreter: Doch wenn die Wut verraucht, ist die Traurigkeit so schnell wieder da, als wäre sie nie weg gewesen.“ (S.50)
|Rezension| Wenn ich nicht Urlaub mache, macht es jemand anderes – Guilia Becker
Perfekte Unterhaltung für triste Tage
„Es war keine normal große red flag wie bei Leuten, die einen ohne Ankündigung anrufen, sondern so eine mit hundert Metern Durchmesser, die bei der Fußball-Weltmeisterschaft von fünfzig rennenden Kindern in einer aufwendigen Choreografie auf dem Spielfeld ausgebreitet wird, sodass man sie von der ISS-Raumstation aus sehen kann.” (S.105) (mehr …)
|Rezension| Krummes Holz – Julja Linhof
Ein poetisches Debüt mit Licht und Schatten
„Papa. Das Wort hat keine Bedeutung mehr. Ein Sack Scherben, der mir den Rachen aufschneidet.” (S. 98)
|Rezension| Altern – Elke Heidenreich
Ein weises Buch für jedes Alter!
„Und an diese dämliche Work-Life-Balance habe ich eh nie geglaubt. Was soll das sein? Life is work. Bei dem, was da balance genannt wird, kommt oft noch der grauenvolle Zusatz, man solle zur Erholung mal doch mal ‘die Seele baumeln’ lassen. Lassen Sie bitte nie, niemals, unter keinen Umständen Ihre Seele baumeln. Die Seele hat man fest im Griff, sie ist unser Kostbarstes, da baumelt bitte nichts sinnlos herum.“ (S.25)
|Rezension| Die andern sind das weite Meer – Julie von Kessel
Familie ist das, was du draus machst
„Was hätte sie darum gegeben, jetzt mit ihrer Mutter sprechen zu können. Stattdessen zog sie ihr Handy aus der Tasche. Ablenkung war gut, seit der Diagnose hatte sie fast jede freie Minute auf den Bildschirm gestarrt. Bloß keinen Leerlauf entstehen lassen. Ein Moment der Leere bedeutet, dass sie an ihre Mutter dachte und an ihre Krankheit.“ (S.63)
|Rezension| Auf gefährlich sanfte Art – Antoine Laurain
Originell, unterhaltsam, spannend – das ist Antoine Laurain!
„Die Persönlichkeit eines Menschen ist ein verschlungener Dschungel. All die Pflanzen und Tiere, aus denen er besteht, spielen eine essenzielle Rolle für sein Gleichgewicht. Vom größten Baum bis zum kleinsten Insekt. Jede Vernichtung löst eine Kettenreaktion aus, Das Ökosystem gerät durcheinander.“ (S.161)
|Rezension| Unser Ole – Katja Lange-Müller
Der etwas andere Roman über Mutterschaft
„Ich drückte den schwarzen Knopf in meiner schwarzen Seele, und schon war Ruhe (…)“ (S.96)











