Ich bin nicht süchtig. Ich könnte jederzeit aufhören.
Lass mich nur kurz dieses Kapitel zu Ende lesen.|Rezension| Das leise Platzen unserer Träume – Eva Lohmann
Über die Frage, ob man bleibt oder geht…
„Alles, was sie empfanden, war jenes Verständnis, das Menschen erst dann füreinander aufbringen können, wenn das Leben die eigenen Träume schon ein paarmal zerschossen hat.“ (S.212)
|Rezension| Vom Ende der Nacht – Claire Daverley
Ein Buch über den einen Menschen, den man nachts anrufen kann
„Sie denkt, dass sie (ihn) liebt, und weiß, dass er sie auch liebt, doch manchmal wünscht sie sich, er würde sie anblicken, als könnte er sie auffressen, sie so berühren, dass sie sich begehrt, anstatt umsorgt fühlt. Aber er nippt bloß an seinem Wein, zeigt beim Sprechen alle Zähne und reicht die Karotten über den Tisch.“ (S.239)
|Rezension| Das Liebespaar des Jahrhunderts – Julia Schoch
So viele gute Sätze!
„Vielleicht ist nicht nur das Aussprechen einer Absicht der abgeschossene Pfeil. Vielleicht ist es bereits der Gedanke. Nicht nur, was man sagt, auch was man denkt, ist in der Welt. Weil fast alles, was gedacht wird, irgendwann auch getan wird. Getan werden muss. Es ist wie ein Zwang. Die Realität ist nur der Kollateralschaden sämtlicher Einfälle, die jemals gedacht worden sind, ihr unvermeidliches Nebenprodukt.“ (S.103)
|Rezension| Sonntags am Strand – Alexander Oetker
|Rezension| Verity – Colleen Hoover
Irgendwas zwischen verstörend und großartig…
„Manche Familien haben das große Glück, in ihrem Leben nie auch nur eine einzige Tragödie erleben zu müssen. Und dann gibt es welche, bei denen die Tragödien geradezu Schlange zu stehen scheinen. Was schiefgehen kann, geht schief. Und zuletzt kommt alles nochmal schlimmer.“ (S.41)
|Rezension| 22 Bahnen – Caroline Wahl
Ein sehr beeindruckendes Debüt!
„Die Gewissheit, dass ich vieles verlieren kann, einen Vater, eine Mutter, eine normale Kindheit, dass nichts sicher und beständig ist, dass aber Bücher trotz allem bleiben, dass mir niemand diese Geschichten, diese Welten wegnehmen kann, in die ich zu flüchten vermag, beruhigte mich und machte mich unverwundbar. Ich wusste: Egal, wie viel Scheiße da noch auf mich zukommt, dieses bisschen Glück kann mir niemand nehmen.“ (S.105)
|Rezension| Die Wahrheit und andere Erinnerungen – Imbi Neeme
Dieser Roman sollte ein Bestseller sein!
„Es ist, als wärst du die ganzen Jahre ziellos übers Meer getrieben und trotzdem rein zufällig genau im richtigen Hafen gelandet. Im Gegensatz dazu habe ich das Gefühl, die ganze Zeit wie wild zu rudern und trotzdem nirgendwo richtig zu landen. Zumindest nicht an einem so wunderbaren Ort wie du.“ (S.323)












