Ich bin nicht süchtig. Ich könnte jederzeit aufhören.
Lass mich nur kurz dieses Kapitel zu Ende lesen.|Rezension| Sommerwasser – Sarah Moss
Sarah Moss ist eine brillante Erzählerin!
„Claires Ansicht nach kommen die Menschen am besten miteinander aus, wenn sie mindestens die Hälfte der Zeit getrennt verbringen, und sie ist sich nicht sicher, ob das nicht auch für Kinder gilt.“ (S.96)
|Rezension| Stille Nacht im Schnee – Alexander Oetker
Perfekte Einstimmung aufs Weihnachtsfest
„Du kaufst deinem verzogenen Sohn ein Fair-Trade-Holzspielzeug fürs gute Gewissen und sonst nur chinesischen Plastikscheiß von irgendwelchen Figuren, die ein Vermögen kosten, weil dieses homophobe Imperium sich die Lizenz gut bezahlen lässt, und dann trinkst du aber laktosefreien Latte macchiato und denkst, du könntest alle anderen belehren? Jetzt hört es aber echt auf – noch so ein Ding, und ich zünde hier alles an, hast du das verstanden?“ (S.65)
|Rezension| Mon Chéri und unsere demolierten Seelen – Verena Roßbacher
Charly Benz ist definitiv eines meiner Jahreshighlights!
„Diese ungeheure Lautlosigkeit, mit der Schnee vom Himmel taumelte, so heiter und dabei so still, das war ungewöhnlich, etwas Heiteres war eigentlich nicht still, nicht wahr?“ (S.233)
|Rezension| Packerl – Anna Neata
Wenn der Dialekt nicht wäre…
„Wie ist es, wenn man sein Leben an sich vorbeiziehen sieht, wenn es aber nicht die Vergangenheit ist, sondern die Zukunft, die da wie in einem Film vorgeführt wird. Wie es ist? Wie ein kleiner Tod fühlt es sich an.“ (S.174)
|Rezension| Cleopatra und Frankenstein – Coco Mellors
Definitiv nicht die Romanze, die ich erwartet habe!
„Zwei Teile Zufriedenheit, ein Teil Sehnsucht. Das erschien ihr wie eine gute Formel fürs Leben, wenn auch eine, die sie noch nicht gemeistert hatte. Ihrer Mutter war das ganz sicher nie gelungen.“ (S.161)
|Rezension| Der letzte Liebende – Annette Mingels
Was will die Autorin mir damit sagen?
„Es war, als hätten sein Körper und sein Geist seit Längerem unterschiedliche Wege eingeschlagen und liefen nun jeder auf seiner eigenen Spur weiter, um irgendwann, in nicht allzu ferner Zukunft, gemeinsam unterzugehen.“ (S.21)
|Rezension| Unser letzter Sommer am Fluss – Jane Healey
Your lips, my lips, apocalypse.
„Hast du je das Gefühl (…), dass die Grenze zwischen dir und einer anderen Version von dir nur papierdünn ist? Als müsstest du nur niesen, nur, keine Ahnung, dich nur einmal um dich selbst drehen, und schon lässt du dich auf etwas ein, auf das du dich nicht einlassen solltest? Dass wir alle nur einen Schritt entfernt sind von der schlimmsten Version unserer selbst?“ (S.224)











