Ich bin nicht süchtig. Ich könnte jederzeit aufhören.
Lass mich nur kurz dieses Kapitel zu Ende lesen.|Rezension| Leinsee – Anne Reinecke
Ein Künstlerroman, der vielmehr eine Liebesgeschichte ist
„Es lief gut, hätte man sagen können. Nur dass es nicht gut lief. Die Arbeiten, die Karl wie am Fließband fabrizierte, waren, wenn man genauer hinsah, langweilige, beliebige Scheiße. Er wiederholte einfach das immer gleiche Programm. Aber niemand sah genauer hin. (…) Alle waren begeistert, alle freuten sich, und das machte es nicht besser.“ (S.242)
|Rezension| Bis zum Himmel und zurück – Catharina Junk
Titel und Cover werden diesem tollen Roman nicht gerecht
„Und nein, ich will nicht selbstmitleidig sein, jeder hat sein Päckchen zu tragen und so weiter, das weiß ich alles, aber die Spätfolgen der beschissenen Entscheidungen meiner Eltern sind offensichtlich, wenn man sich anschaut, wie ich seit Jahren in einem kleinstmöglichen Erlebnis-Radius vor mich hin existiere.“ (S.285)
|Kinderliteratour| Ein Jahr auf dem Land – Magdalena Koziel-Nowak
Ein lehrreiches und originelles Wimmelbuch über das Leben auf dem Land
Seiten: 32
|Rezension| Eine Liebe, in Gedanken – Kristin Bilkau
Leise Töne mit großer Wirkung
„Mut + Schuld. Ich wollte dieses Wortpaar den Tag über betrachten können, wollte es eine Weile mit mir herumtragen, in meiner Hand, auf meiner Haut. Für meine Mutter schienen diese Begriffe zusammenzugehören, oder sie waren wie eine Aufforderung. In diese beiden Worten, und in dem Wissen, dass sie für meine Mutter von Bedeutung gewesen waren, lag für mich ein kleines, tröstendes Geheimnis.“ (S.80)
|Kinderliteratour| Wir zwei sind Freunde fürs Leben – Michael Engler u. Joëlle Tourlonias
|Rezension| Dunkelgrün fast schwarz – Mareike Fallwickl
This book ist fucking amazing!
„Die Hoffnung ist ein Arschloch. Und weißt du nicht, dass die Frauen immer glauben, dass die Männer wollen und nur nicht können, dass die Männer so viel sagen möchten und bloß die Worte nicht finden, die Frauen glauben an die Liebe, beißen sich fest wie Piranhas.“ (S.276)
|Rezension| Olga – Bernhard Schlink
Beeindruckende Lebens- und Liebesgeschichte
„Ich liebe deine Fähigkeit, Dich zu begeistern, Dich zu verschwenden, Dein Herz über die Hürde zu werfen, ich liebe Dein Leuchten. Du bist so, ich kann Dich nicht so lieben und gleichzeitig erwarten, dass Du vernünftig bist.” (S.224)












