Ich bin nicht süchtig. Ich könnte jederzeit aufhören.
Lass mich nur kurz dieses Kapitel zu Ende lesen.|Rezension| Leere Herzen – Juli Zeh
Ein gesellschaftskritischer, dystopischer Psychothriller?
“Anderswo kämpfen die Menschen um ihr Leben, und du sitzt hier und leidest.” “Du kapierst es nicht.” (…) “Nicht ich leide. Wir alle. Das ist das Problem. In einer Welt, in der sich die, denen es am besten geht, am beschissensten fühlen, ist etwas grundverkehrt.“ (S.107)
|Kinderliteratour| Bobo Siebenschläfer bekommt ein Geschwisterchen – Markus Osterwalder
|Rezension| Der gefährlichste Ort der Welt – Lindsey Lee Johnson
Überraschend gut komponierter (Jugend-)Roman, der im Kopf bleibt
„Sie konnten nicht vergessen, dass diese Welt für sie geschaffen worden war, dass sie in dieses perfekte Nest hineingeboren worden waren, und trotzdem hatten sie darauf bestanden, unglücklich zu sein. Hatten auf dem Dunkel beharrt.“ (S.295)
|Rezension| Sieben Tage voller Wunder – Dani Atkins
Bin ich zu alt geworden für Dani Atkins?
„(…) kam mir der Gedanke, wie schnell man die Gewohnheiten der modernen Zivilisation doch hinter sich ließ und sich an neue Situationen gewöhnte. Zu Hause hätte ich automatisch die Alarmanlage aktiviert und nachgesehen, ob ich mein Handy und meinen Schlüssel dabeihatte, bevor ich die Wohnung verließ, hier warf ich Holz ins Feuer und schnappte mir einen Speer.“ (S.158)
|Kinderliteratour| Was hörst du hier? Fahrzeuge
Nicht ganz so überzeugend wie die Tiergeräusche-Version
Seiten: 16
|Rezension| Alles über Heather – Matthew Weiner
144 überraschende Seiten, die sich lohnen
„Heather hatte sich immer schön gefunden, hatte gespürt, was anständig war, und gewusst, dass alle stets ihr Bestes zu geben bemüht waren, doch da sie ja sah, wie anders ihre Eltern daheim waren und wie sie sich gegenseitig nicht an ihrem Glück teilhaben lassen konnten, musste sie sich der Frage stellen, was sie ihnen angetan hatte.“ (S.95)
|Rezension| Verrat. Sieben Verbrechen an der Liebe – Jessica Schulte am Hülse
Sieben wahre Geschichten über die Abgründe der Liebe
„Ihre Ehe war die ramponierte Kulisse eines längst liquidierten Theaters.” (S.209)












