Ich bin nicht süchtig. Ich könnte jederzeit aufhören.

Lass mich nur kurz dieses Kapitel zu Ende lesen.

|Vorschau| Das neueste aus den Verlagen im November

Erfahrungsgemäß gibt es im Weihnachtsmonat Dezember immer eine kleine Flaute in Sachen Neuerscheinungen der Verlage. Der Grund dafür? Die potentiellen Weihnachts-Buchgeschenke werden alle schon im November veröffentlicht, damit man auch genügend Zeit hat, diese zu besorgen. Spaß beiseite: Ich weiß natürlich nicht wirklich, ob die Buchbranche so tickt. Fakt ist aber, dass im November immer sehr viele interessante Titel erscheinen, während im Dezember kaum ein für mich relevantes Buch erscheint. Von dem in Folgenden vorgestellten Titeln möchte ich auf jeden Fall “Ein abgetrennter Kopf” von Iris Murdoch und “Leere Herzen” von Juli Zeh lesen. Bereits als Vorabexemplar durfte ich “Alles über Heather” von Matthew Weiner lesen und freue mich schon, euch in einer Woche meine Rezension zu diesem sehr besonderen Titel zu präsentieren. Ich hoffe, für euch ist auch der ein oder andere interessante Roman dabei. Viel Spaß beim Entdecken!

Wie immer kommt ihr mit Klick auf das Cover auf die jeweilige Verlagsseite zum Buch.

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|Rezension| Dann schlaf auch du – Leila Slimani

Überragend erzählt, aber enttäuschender Aufbau

Verlag: Luchterhand
Originaltitel: Chanson douce
Übersetzung: Amelie Thoma
Gebundene Ausgabe: 20,00 Euro
Ebook: 15,99 Euro
Erscheinungsdatum: 21.08.2017
Seiten: 225

„Wir werden erst glücklich sein, denkt sie, wenn wir einander nicht mehr brauchen. Wenn wir unsere eigenen Leben leben können, die nur uns gehören und die anderen nichts angehen. Wenn wir frei sind.” (S. 41)

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|Rezension| Thomas und Mary – Tim Parks

 

Ein Eheroman, dem die weibliche Stimme fehlt…

 

 

Verlag: Kunstmann
Originaltitel: Thomas & Mary
Übersetzung: Ulrike Becker
Gebundene Ausgabe: 22,00 Euro
Ebook: 16,99 Euro
Erscheinungsdatum: 15.02.2017
Seiten: 336

 

 

„Ich wollte glauben, er sei der brave Junge, der unschuldige Junge, der er war, als wir uns kennenlernten, der Junge, auf den ich mich verlassen konnte. Aber selbst ein Blinder hätte sehen können, dass etwas sich verändert hatte. Er war nicht mehr geradeheraus. Hier nähern wir uns vielleicht dem Prinzip hinter dem Schauerschloss unserer Ehe, bei dem unzählige Anbauten gemacht wurden, damit es bewohnbar blieb, obwohl man es schon Jahre zuvor hätte abreißen sollen, Die Ehe besteht nun mal aus Lügen. Freundlichen zumeist. Aus Verschweigen. Wenn man alles laut sagt, was man über seinen Partner denkt, zerquetscht man ihn zu Brei.“ (S.272)

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|Rezension| Wovon wir nicht sprechen – Joanne Fedler

Über dieses Buch sollte man sprechen!

Originaltitel: Thing without a name
Übersetzung: Susanne Dahmann
Gebundene Ausgabe: 19,99 Euro
Ebook: 17,99 Euro
Erscheinungsdatum: 01.09.2017
Seiten: 448

„Ich mag Leute nicht, die das Wort “fick” in den Mund nehmen, wenn ich noch nicht mal weiß, wie sie aussehen. Das unterstellt irgendetwas. Ich weiß nicht, was. Vielleicht, dass ich auch fluche. Oder ficke. Es ist einfach zu privat.” (S.68)

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