Ich bin nicht süchtig. Ich könnte jederzeit aufhören.
Lass mich nur kurz dieses Kapitel zu Ende lesen.|Rezension| Strafe – Ferdinand von Schirach
Intensive und präzise Erzählkunst: Stories, die man nicht mehr vergisst
„Ich dachte, ein neues Leben wäre leichter, aber es wurde nie leichter. Es ist ganz gleich, ob wir Apotheker oder Tischler oder Schriftsteller sind. Die Regeln sind immer ein wenig anders, aber die Fremdheit bleibt und die Einsamkeit und alles andere auch.“ (S.189)
|Kinderliteratour| Pippi findet einen Spunk – Astrid Lindgren/Katrin Engelking
|Rezension| Nach Mattias – Peter Zantingh
Ein Buch über den Schmetterlingseffekt
„Trauer ist wie ein Schatten. Der richtet sich nach dem Stand der Sonne, fällt morgens anders als abends. Der lehnt dunkel und geduldig an der Wand, streckt sich in voller Länge über den Asphalt aus oder zeichnet hinter deinem Rücken die Silhouette einer graziös drohenden Schlange auf den zu lange nicht gemähten Rasen. In diesen ersten Wochen wusste ich manchmal nicht, ob ich meinen eigenen Schatten sah oder den von jemandem, der sich mit den besten Absichten dicht neben mich gestellt hatte.“ (S.7f.)
|Rezension| Sweet Sorrow. Weil die erste Liebe unvergesslich ist – David Nicholls
Klappentext macht falsche Versprechungen
„…aber ich glaube, die erste große Liebe ist wie ein Lied, einer von diesen doofen Popsongs, die man hört und denkt, ich will nie wieder etwas anderes hören, der Song hat einfach alles, eindeutig das großartigste Musikstück, das je komponiert wurde. Natürlich würden wir es heute nicht mehr hören. Dazu sind wir zu tough, zu abgeklärt und kultiviert. Aber wenn er im Radio gespielt wird, na ja, ist es immer noch ein toller Song.“ (S.502)
|Kinderliteratour| Die kleine Maus und die große Mauer – Britta Teckentrup
Über das Überwinden von Mauern in unseren Köpfen
Seiten: 32
|Rezension| Du wirst mein Herz verwüsten – Morgane Ortin
Verliebt in die Liebe
„Du hast meinen Blick auf die Welt verändert. Ich will sie nicht verlassen, ich will, dass wir sie zusammen entdecken und ausschöpfen. Du hast mich verändert. Und es gefällt mir. Mir gefällt diese Macht, die du über mich, über uns hast, diese Macht, der du dir nicht bewusst bist. […] Bevor du in mein Leben getreten bist, stand ich allein in der Menschenmenge, ich hatte Angst, glücklich zu sein, Angst, an etwas Schönes zu glauben. Ich suhlte mich in meiner Trauer, fühlte mich von ihr beschützt, sie war bequem und beruhigend. Und dann kamst du.“ (S.102)
|Rezension| Tabu – Ferdinand von Schirach
Die fesselnde Geschichte eines Künstlers
„Nein, Menschen ändern sich nicht, das gibt es nur in Romanen. Wir stehen nebeneinander, wir berühren uns kaum. Es gibt keine Entwicklung. Wir erleben etwas, vielleicht geht es gut, meistens geht es schief. Nur als Schauspieler werden wir besser. Wir lernen zu verbergen, wer wir wirklich sind.“












