Ich bin nicht süchtig. Ich könnte jederzeit aufhören.
Lass mich nur kurz dieses Kapitel zu Ende lesen.|Rezension| Zeilen ans Meer – Sarah Fischer
Wenn Briefe dein Herz erwärmen…
„Es fühlt sich gerade an, als ob das echte Leben nicht mehr um unsere rosarote Wolke herumfährt, sondern vorzugsweise mittendurch, und zwar mit einem Monstertruck, der viel Chaos hinterlässt.“ (S.218)
|Kinderliteratour| Löwe, Hase, Schwein. Ein Tier passt nicht rein – Nadine Jessler
|Rezension| Die Liebe unter Aliens – Terézia Mora
Man liest und liest und liest…
“Er war nicht immer so, kein ungeschicktes Kind und auch kein vom Pech verfolgtes. Es fing an, als seine Mutter starb. Er weiß es, versteht es aber nicht. Sie war lange krank gewesen, ihr Tod traf ihn dennoch überfallartig. Ich habe nicht gewusst, dass ich nicht weiß, wie man ohne sie lebt.”
|Rezension| Unwetter – Marijke Schermer
Kann eine Beziehung mit Geheimnissen funktionieren?
„Ist das Intimleben von Jugendlieben tiefer und intensiver oder gerade nicht, weil es da kein Geheimnis gibt, keine unbekannte Vergangenheit, keine Kluft, die überbrückt werden muss? Worin liegt eigentlich das Geheimnis? Darin, dass der andere ein Leben hatte, das ihn außerhalb deiner Reichweite geformt hat?“ (S.30)
|Kinderliteratour| Mein Klassik Klangbuch. Die vier Jahreszeiten von Antonio Vivaldi – Juliette Oberndorfer/Fiona Watt
|Rezension| Kurt – Sarah Kuttner
Wie will Sarah Kuttner diesen Roman noch toppen?
„Wobei mir Trost eh der falsche Umgang mit Trauer zu sein scheint. Trost soll Beistand signalisieren, aber auch ermutigen. Meinen Kurt zu einem Leben ohne seinen Kurt zu ermutigen, fühlt sich falsch an. Vielleicht möchte Kurt auch deswegen keinen Trost. Weil er nicht bereit ist, sich einzugestehen, was Menschen unter solchen Umständen schon immer predigen: dass das Leben weitergeht. Ich verstehe das. Ich will ihm nicht sagen, dass irgendwas weitergeht. Obwohl es das natürlich tut. (…) Weil im Grunde allesallesalles weitergeht. Die Welt bleibt nicht für eine beschissene Sekunde stehen. Sie zögert noch nicht einmal.“ (S.105)
|Rezension| Gezeitenwechsel – Sarah Moss
Ein sensibler und intensiver Blick in das Innere einer Familie
„Wenn man wüsste, was passiert, wenn man wüsste, wann der Partner stirbt, die Kinder und man selbst, wenn man ihre Lieben und Verluste, ihre Triumphe und Niederlagen, Krankheiten und letzten Momente schon kennen könnte – würde man es wollen? Nein. Man meint, eine Geschichte zu wollen, ein Ende, aber man will es nicht. Man will das Leben. Man will Unordnung und Unkenntnis und Ungewissheit.“ (S.283)













