Ich bin nicht süchtig. Ich könnte jederzeit aufhören.
Lass mich nur kurz dieses Kapitel zu Ende lesen.|Rezension| Kleine Feuer überall – Celeste Ng
Celeste Ng – diesen Namen sollte man sich merken!
„Ihr ganzes Leben hatte sie gelernt, dass Leidenschaft, genauso wie Feuer, gefährlich war, leicht außer Kontrolle geriet, Wände hochkletterte und Gräben übersprang. Funken hüpften wie Flöhe und verbreiteten sich genauso schnell; ein Windhauch konnte Glutasche meilenweit tragen. (…) Es kam einzig darauf an, dachte sie, einen Flächenbrand zu vermeiden.“ (S.185f.)
|Kinderliteratour| Wenn der Mond die Sterne zählt – Günther Jakobs
|Rezension| Leinsee – Anne Reinecke
Ein Künstlerroman, der vielmehr eine Liebesgeschichte ist
„Es lief gut, hätte man sagen können. Nur dass es nicht gut lief. Die Arbeiten, die Karl wie am Fließband fabrizierte, waren, wenn man genauer hinsah, langweilige, beliebige Scheiße. Er wiederholte einfach das immer gleiche Programm. Aber niemand sah genauer hin. (…) Alle waren begeistert, alle freuten sich, und das machte es nicht besser.“ (S.242)
|Rezension| Bis zum Himmel und zurück – Catharina Junk
Titel und Cover werden diesem tollen Roman nicht gerecht
„Und nein, ich will nicht selbstmitleidig sein, jeder hat sein Päckchen zu tragen und so weiter, das weiß ich alles, aber die Spätfolgen der beschissenen Entscheidungen meiner Eltern sind offensichtlich, wenn man sich anschaut, wie ich seit Jahren in einem kleinstmöglichen Erlebnis-Radius vor mich hin existiere.“ (S.285)
|Kinderliteratour| Ein Jahr auf dem Land – Magdalena Koziel-Nowak
Ein lehrreiches und originelles Wimmelbuch über das Leben auf dem Land
Seiten: 32
|Rezension| Eine Liebe, in Gedanken – Kristin Bilkau
Leise Töne mit großer Wirkung
„Mut + Schuld. Ich wollte dieses Wortpaar den Tag über betrachten können, wollte es eine Weile mit mir herumtragen, in meiner Hand, auf meiner Haut. Für meine Mutter schienen diese Begriffe zusammenzugehören, oder sie waren wie eine Aufforderung. In diese beiden Worten, und in dem Wissen, dass sie für meine Mutter von Bedeutung gewesen waren, lag für mich ein kleines, tröstendes Geheimnis.“ (S.80)













