Ich bin nicht süchtig. Ich könnte jederzeit aufhören.
Lass mich nur kurz dieses Kapitel zu Ende lesen.|Rezension| Glückliches Ende – Isaac Rosa
Was von einer großen Liebe übrig bleibt…
„Es ist schwer, Liebe in Worte zu fassen, ohne dabei zu denken, dass alles schon gesagt ist, dass wir nichts anderes tun, als überlieferte Sprüche zu wiederholen, Dialoge in Kinofilmen. Es ist schwer zu lieben, ohne zu erwarten, dass im nächstbesten Moment die Scheißgeigen erklingen. Es ist sogar schwer zu vögeln, ohne zu erkennen, dass man Stellungen aus dem Kino imitiert, dass selbst das Stöhnen geliehen ist. Die scheußliche ironische Distanz, die alles verseucht, eine schnelle Nummer genauso wie eine Beerdigung.“ (S.311)
|Kinderliteratour| Von riesengroß bis klitzeklein – Julia Klee/Sabine Rothmund
Originelle Story, die aber ihr Potenzial verschenkt
Seiten: 48
|Rezension| Kleine Fluchten – Carole Fives
Über eine Mutter zwischen Fürsorge und Verzweiflung
„Sie hielt den Tagesablauf durch, sie hielt für den Kleinen durch. Doch wenn sich die Nacht ankündigte, konnte sie es kaum erwarten, bis er einschlief, um endlich wieder alles zulassen zu können, ihre Ängste, ihren zurückbehaltenden Ärger.“ (S.82)
|Rezension| Die Verlassenen – Matthias Jügler
Intensiver Roman über eine vergessene Generation
„Aber nun, auf dieser Straße, an einem sonnigen Tag im Juni, führten mir diese Erinnerungen auf eine subtile Weise vor Augen, dass es nicht allein darauf ankommt, woran man sich erinnert, sondern auch wann und wo.“ (S.73)
|Kinderliteratour| Die “Frag doch mal… die Maus!”-Reihe
Lehrreiche und unterhaltsame Sachbücher für Klein- und Grundschulkinder
|Rezension| Gespräche mit Freunden – Sally Rooney
Ein feinsinniger Blick auf moderne Beziehungen
„Ich liebte es, wenn er für mich auf diese Weise verfügbar war, wenn unsere Beziehung wie ein Word-Dokument war, das wir zusammen schrieben und bearbeiteten, oder wie ein Insiderwitz, den niemand außer uns verstehen konnte.“ (S. 222)
|Kinderliteratour| Nobbi. Der Mutmachhase – Maike Bollow/ Judith Allert/ Stefanie Reich
Eine Geschichte mit Potenzial, das nicht ausgeschöpft wird
Seiten: 32











