Ich bin nicht süchtig. Ich könnte jederzeit aufhören.
Lass mich nur kurz dieses Kapitel zu Ende lesen.|Rezension| Dann schlaf auch du – Leila Slimani
Überragend erzählt, aber enttäuschender Aufbau
„Wir werden erst glücklich sein, denkt sie, wenn wir einander nicht mehr brauchen. Wenn wir unsere eigenen Leben leben können, die nur uns gehören und die anderen nichts angehen. Wenn wir frei sind.” (S. 41)
|Kinderliteratour| Mein großes Klappen-Wimmelbuch. Auf der Baustelle – Max Walther
Ein schöner Einstieg in die Wimmel-Welt
Seiten: 16
|Rezension| Die Herrlichkeit des Lebens – Michael Kumpfmüller
Kein herrlich schöner Roman, aber ein lesenswerter…
„Mein ganzes derzeitiges Leben ist nicht wahr, es findet nur irgendwie statt, während das Leben mit dir nicht stattfindet, aber ohne Zweifel wahr ist.” (S. 51)
|Rezension| Thomas und Mary – Tim Parks
Ein Eheroman, dem die weibliche Stimme fehlt…
„Ich wollte glauben, er sei der brave Junge, der unschuldige Junge, der er war, als wir uns kennenlernten, der Junge, auf den ich mich verlassen konnte. Aber selbst ein Blinder hätte sehen können, dass etwas sich verändert hatte. Er war nicht mehr geradeheraus. Hier nähern wir uns vielleicht dem Prinzip hinter dem Schauerschloss unserer Ehe, bei dem unzählige Anbauten gemacht wurden, damit es bewohnbar blieb, obwohl man es schon Jahre zuvor hätte abreißen sollen, Die Ehe besteht nun mal aus Lügen. Freundlichen zumeist. Aus Verschweigen. Wenn man alles laut sagt, was man über seinen Partner denkt, zerquetscht man ihn zu Brei.“ (S.272)
|Kinderliteratour| Vorher und Nachher – Doris und Johanna Rübel
|Rezension| Wovon wir nicht sprechen – Joanne Fedler
Über dieses Buch sollte man sprechen!
„Ich mag Leute nicht, die das Wort “fick” in den Mund nehmen, wenn ich noch nicht mal weiß, wie sie aussehen. Das unterstellt irgendetwas. Ich weiß nicht, was. Vielleicht, dass ich auch fluche. Oder ficke. Es ist einfach zu privat.” (S.68)
|Rezension| Als wir unbesiegbar waren – Alice Adams
Authentisch, feinfühlig – großartig!
„Diese Frau, die gerade lachend ihre protestierenden Kinder an den Tisch scheuchte, trug vielleicht eine Geschichte mit sich herum, die auf den ersten Blick nicht zu erkennen war. Man würde die Fehlgeburten nicht sehen, die sie vor diesen Kindern erlitten hatte, oder den Bruder, der gestorben war, den Vater, den sie in ein Heim geben musste, weil seine Demenz zu stark geworden war. Man sah nur diesen strahlenden Moment des Glücks, und er war alles andere als die ganze Wahrheit.“ (S.259)












